Der Chef von Starbucks, Howard Schultz (hier bei einer Rede im April in New York), muss das Unternehmen in der Krise wieder auf Erfolgskurs bringen

Der Chef von Starbucks, Howard Schultz (hier bei einer Rede im April in New York), muss das Unternehmen in der Krise wieder auf Erfolgskurs bringen

Was haben Starbucks und die deutsche SPD gemeinsam? Beide lockten in guten Tagen junge Menschen an – jetzt sind sie eher kalter Kaffee (Iced Caffé Latte) denn heiße Schokolade (Brombeer Chocolate Mocca). "Starbucks war eine coole Marke, und die ist plötzlich nicht mehr cool", ahnte der Trendforscher Jim Caroll bereits im vergangenen Sommer. Er sollte Recht behalten. Die Kunden zogen weiter, tranken woanders, sogar – welche Schande – bei McDonalds. Ende 2008 hatte sich der Kurs der Aktie halbiert, zwischenzeitlich machte der Konzern sogar Verluste.